BASF erweitert den Geschäftsbereich Chemie

Am Standort Ludwigshafen hat BASF, einer der weltweit stärksten Chemiekonzerne, den Bau einer Produktionsanlage für Acetylen fast fertiggestellt. Ab Anfang 2020 startet BASF die Produktion des wichtigsten Zwischenprodukts der chemischen Industrie. Acetylen kommt auf der Erde nicht natürlich vor. Der Stoff wird als Grundlage für die Herstellung wichtiger Chemikalien, in der Mikroelektronik und für die Herstellung von Folgeprodukten verwendet. Dieser auch als Ethin bezeichnete Stoff ist in den allseits bekannten Produkten wie schwarzem Gummi, Kaffeekapseln, Schuhsohlen, Haarspray, Druckerschwärze und Batterien zu finden. Chemiekonzern BASF will eine Jahreskapazität von neunzigtausend Tonnen pro Jahr erreichen und somit weitere Umsatzrekorde verbuchen.

Neue Produktionsstätte beim Chemiekonzern in Ludwigshafen

Mangel an Lehrkräften für Chemieunterricht an Schulen

Immer weniger Studenten wagen den Schritt ins Lehramt. Vor allem überwiege hier heutzutage die Angst vor dem generellen Studium. Die Masse an Informationen, die hier weitergegeben und aufgefasst werden muss, lässt viele erschrecken. Längst nicht mehr nur Schuldirektoren, sondern auch Minister zerbrechen sich den Kopf darüber, wie man mehr junge Menschen dazu motivieren könnte, wieder ein positives Interesse für wissenschaftliche Studien aufzubauen. Sollte tatsächlich das Lernmaterial oder der Informationsstoff verändert, wenn nicht sogar verringert werden? Wie viel Wissen ist tatsächlich notwendig, um Schüler in einem Fach wie Chemie unterrichten zu können?

Fakten besagen, dass bis zum Jahr 2020 jährlich bis zu 500 Lehrkräfte in den sogenannten MINT-Fächern fehlen werden. Darunter fällt nicht nur Chemie, sondern auch Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das ganze Land steht in Hinsicht auf die Besetzung der Lehrfächer vor großen Herausforderungen. Bereits in diesem Jahr gab es enorme Schwierigkeiten an Gymnasien, an denen Lehrkräfte wortwörtlich dazu verpflichtet waren, in einem der Mangelfächer einzuspringen. Die Zukunft sieht womöglich noch viel schlimmer aus, wenn es hinsichtlich der Lehramt Studien keine Änderungen gibt.

Wie mit dem Lehrermangel umgegangen wird

Immer mehr Schulen greifen aufgrund des Lehrermangels auf Quer- und Seiteneinsteiger zurück. Dadurch haben aktuell viele Diplomaten ohne gültiges Staatsexamen die Möglichkeit, an Schulen zu unterrichten. Hier wird allerdings dringend gefordert, dass bundesweite Weiterbildungsprogramme angeboten werden, die vor einer Einstellung absolviert werden müssen. Tatsächlich halten sich daran bisher aber nur wenige. Häufig werden Schüler mit Vertretungen vertröstet, die zwar mit reichlich Wissen glänzen können, allerdings nur mangelhafte Lehrbefähigung besitzen. Auch die Vertretungen oder gar die Quer- und Seiteneinsteiger, die in Vollzeit beschäftigt werden, fühlen sich oftmals überfordert. Sie werden ohne eine angemessene Vorbereitung wortwörtlich auf Schulklassen losgelassen und müssen sofortig eine hohe Stundenanzahl unterrichten. Meist werden die vorübergehenden Lehrkräfte nicht einmal von erfahrenen Lehrern begleitet und können damit einen bereits einen sehr schweren Start erleben.

Die Schulen, die keine ohne nur sehr begrenzt Vertretungskräfte finden, streichen die entsprechenden Unterrichtsstunden einfach vom Stundenplan der Schüler. Das mag schon jetzt weitere schwere Auswirkungen auf die Zukunft haben, denn mit extrem wenig bis hin zu gar keinem Chemieunterricht an der Schule, wird es künftig kaum noch qualifizierte Lehrlinge geben. Geschweige denn, dass es schwer ist, das Interesse an der Chemie zu wecken, wenn diese nicht ansatzweise an den Schüler gebracht wird.

Das Lehramt für Chemie wird zu schwer

Aufgrund der neuen Mittelschulen, an denen Schüler der Altersklassen 10 bis 19 Jahre gemeinsam unterrichtet werden, gibt es auch große Veränderungen in der Lehrerausbildung. Das Studium soll deutlich umfangreicher werden, dabei wurde dieses schon zuvor von vielen gefürchtet, die eigentlich nichts lieber tun würden. Das Studium wird zum einen kein sechs-, sondern ein achtsemestriges Studium sein. Darüberhinaus wird Chemie und Physik jeweils als eigenständiges Studienfach stehen. Zuvor waren diese noch in Kombination studierbar. Dadurch steigert sich die fachwissenschaftliche Ausbildung natürlich enorm. Während bisher bloß 16 Leistungspunkte absolviert werden mussten, sollen es künftig ganze 90 Leistungspunkte sein. Für viele platzt dadurch der Traum des Lehramtes, da ihnen das Studium für viel zu schwer erscheint.

Aus der Vergangenheit ist bereits bekannt, dass selbst nach Absolvierung eines Chemiestudiums gut 50% der Absolventen sich letztendlich doch gegen das Lehramt entscheiden. Kommt es nun in den folgenden Jahren auch noch zu einer viel geringeren Zahl der absolvierenden Studenten, dann werden Chemielehrer bald einer sehr raren Spezies angehören.

Die Chemie von Smartphones

Smartphones sind ein gutes Beispiel für Chemie im täglichen Leben. So werden schon zur Herstellung der schnellen Prozessoren chemische Elemente benötigt, wie zum Beispiel Silizium. Diese muss einen aufwendigen chemischen Prozesse durchlaufen, ehe es für die Herstellung der Bauelemente,die in unseren Smartphones eingesetzt werden, verwendet werden kann. Es kann nämlich nur Silizium mit einem Reinheitsgrad über 99% verwendet werden. Auch die LCD Displays nutzen einen chemischen Prozess, damit wir unsere Daten so schön und mühelos angezeigt bekommen – die sogenannten Flüssigkeitskristalle. Hierbei werden die Kristalle neu geordnet, je nachdem, wie es die Anwendung erfordert. Gerade beim Display kann ein Schaden nicht nur den Tag verderben, sondern auch ins Geld gehen. Daher ist es wichtig, das Smartphone entsprechend zu schützen. Bei idealofsweden.de”> finden Sie für jedes Smartphone die passende Hülle, um das wertvolle Innenleben zu schützen. Bei der großen Vielfalt des Angebots ist auch für Sie das Richtige dabei!

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Chemie in der Landwirtschaft – richtig oder falsch?

Bei der Chemie, die ihre Anwendung in der Landwirtschaft findet, handelt es sich um die sogenannte Agrarchemie. Diese befasst sich mit der Gesundheit von Tieren, der Abwehr von Schädlingen, dem Schutz von Pflanzen und den chemischen Vorgängen in landwirtschaftlich genutzten Böden zu der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Ob die Nutzung dieser Chemikalien für die Pflanzen, die Tiere und in erster Linie vor allem für den Menschen allerdings so gut ist, das ist ein umstrittenes Thema. Besonders aktuell protestieren die Bauern, sie wollen die erlernte Landwirtschaft ausüben, ohne sich dabei um die Schäden, welche die Nutzung von Chemikalien verursacht, sorgen zu müssen. Ob es mit der Ernte heutzutage allerdings noch ganz ohne die Verwendung der Agrarchemie klappt, ist ein anderes großes Thema. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit diesen Themen und werfen einen Blick auf die negativen und positiven Seiten der Agrarchemie, sowie die allgemeinen Schwierigkeiten, die heute in der Landwirtschaft auftreten.

Fakt ist, dass die Chemie der Landwirtschaft große Vorteile bringt. Durch die Agrarchemie können Ernteausfälle und damit auch eine mögliche Hungersnot bekämpft werden. Gleichzeitig steht sie allerdings im europäischen Raum auch in der Kritik, da sie nicht nur Schäden an Menschen und Natur hinterlässt, sondern auch die Grundsätze zur Nachhaltigkeit verletzten soll.

Blicken wir im ersten Schritt, auf die Vorteile, welche die Agrarchemie in der Landwirtschaft mitbringt:

+ Sie sorgt für ein verbessertes Pflanzenwachstum
+ Gilt als großindustrieller Produktionsbereich
+ Starker Forschungs- und Entwicklungsbereich
+ Sowohl Saatgut als auch Ernte werden vor Schädigungen bewahrt
+ Die Ausbeute und auch die Qualität der Ernte steigert sich
+ Die Ernährung der Bevölkerung kann sichergestellt werden

Anschließend sollten wir die Probleme betrachten, mit welchen die heutige Landwirtschaft generell konfrontiert ist:

– Bauern sähen ungenügende Fruchtfolgen
– Es gibt immer weniger Pflanzenvielfalt auf dem Land
– Vernichtung der Ernte durch Insekten und Pilzbefall
– Bei wachsender Bevölkerung, weniger Anbauflächen und erhöhter Nachfrage nach Biokraftstoffen kann die Nachfrage nach Obst, Gemüse und Getreide nicht mehr befriedigt werden
– Die Resistenz von Insekten und Pflanzen nimmt dramatisch zu

Allgemein kann festgestellt werden, dass das Überleben der Landwirtschaft ohne enormen Chemieaufwand gefährdet ist. Allerdings stehen wir auch in der Agrarchemie vor einer großen Schwierigkeit: die Chemikalien verlieren an Wirksamkeit. Wie bereits erwähnt wächst die Resistenz der Pflanzen und Tiere gegen gängige Agrarchemikalien wie Insektiziden, Düngermittel und Herbiziden. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte Acherfuchsschwanz Unkraut. Es gibt nur noch sehr wenige Herbizide in Deutschland, die für die Vernichtung des Unkrauts wirksam sind. Breitet sich dieses auf einen Ackerfeld allerdings aus, dann müssen nach europäischem Gesetz alle Äcker brach gelegt werden, damit dieses Unkraut anschließend mechanisch beseitigt werden kann. Dabei entfällt für betroffene Bauern die Ernte von mindestens einem Jahr. Darüber hinaus ist nie garantiert, dass das energische Unkraut nach erfolgreicher Vernichtung nicht wiederkehrt. Breitet sich der Ackerfuchsschwanz auf einem Getreidefeld aus, ist mit einem Ernteausfall von bis zu 50% zu rechnen.

Ein weiteres Problem stellen Bodenpilze und Würmer dar. Diese befallen zum einen vor allem Kartoffeln und fressen zum anderen Wurzeln. Ist ein Acker von Bodenpilzen befallen, kann dieser heute aufgrund seiner Resistenz kaum noch bekämpft werden. Vorgeschrieben ist, dass in diesem Falle solange nicht mehr angebaut werden darf, bis die Schädlinge vollständig beseitigt sind. Bei einem Bodenpilzbefall kann die vollständige Vernichtung 30 bis 50 Jahre in Anspruch nehmen. Die Berufung eines betroffenen Bauern ist damit so gut wie hin.

Wie es dazu kommen konnte, wird von Forschern wie folgt erklärt: Die Bauern verzichten darauf, langfristige Folgen bei der Wahl ihrer Saaten zu berücksichtigen. Vielmehr treffen sie ihre Entscheidungen in Hinsicht auf die aktuelle Preislage. Daher bauen einige Bauern zum Beispiel alle zwei Jahre Kartoffeln an, was viel zu häufig ist, ihnen aber gutes Geld einbringt. Es sei allgemein bekannt, dass ein Zyklus von drei Jahren in der Fruchtfolge reichen soll, um Schädlinge wie Bodenpilze und Würmer fern zu halten. Jetzt ist es soweit, dass die Bauern für ihre unüberdachten Taten zahlen müssen.

Sowohl die Landwirtschaft als auch die Agrarchemie stehen jetzt vor einer schwierigen Aufgabe. Während neue Insektizide benötigt werden würden, macht es ihnen das Gesetzt nicht leicht. Die Anforderungen der Umwelt und Gesundheit in der Pestizidzulassung steigen fortlaufend und führen zu enormen Hindernissen. Beispielsweise soll eine Bienenprüfrichtlinie in Kraft treten. Das würde für die Landwirtschaft bedeuten, dass Insektizide gar nicht mehr zugelassen werden könnten. Aktuell befindet man sich hier also in einem Teufelskreis.

Was können wir also tun, damit die Landwirtschaft stabil bleibt?
Das ist eine Frage, die sich sowohl Bauern als auch Forscher der Agrarchemie aktuell stellen. Eine genaue Antwort gibt es darauf zum heutigen Zeitpunkt noch nicht.